Begeistertes Publikum bei der Premiere von „De nahste Daam, desülbige Herr“

Der Festsaal am Falkenberg in Norderstedt steht Kopf: Begeisterte Zuschauer spenden verdienten Applaus nach der Premiere von „De nahste Daam, desülbige Herr“, und das Strahlen in den Gesichtern der Schauspieler will gar nicht wieder verschwinden. „Ein so fantastisches Premieren-Publikum hat man nicht alle Tage! Von Anfang an ist der Funke übergesprungen, so macht Theaterspielen Spaß“, schwärmt Christian Hartrampf, erster Vorsitzender des Vereins. Die plattdeutsche Komödie von Rolf Sperling dreht sich um Helmfried Kluck, ein Muttersöhnchen par excellence, der mit Mitte 40 noch zu Haus „bi Muddi“ wohnt und die Vorzüge des „Hotels Mama“ genießt. Sein jüngerer Bruder Friedhelm (gespielt von Matthias Knöpke) will dies endlich ändern und spendiert ihm eine Prostituierte. Doch dies entpuppt sich als Auftakt zu einem herrlichen Verwirrspiel!

Helmfried (Christian Hartrampf, links) und Friedhelm (Matthias Knöpke) sind Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten

Das Stück lebt von dem Witz, der sich ergibt, wenn Texte durch eine unpassende Situation einen zweideutigen Sinn erhalten“, so Heike Linde-Lembke im Hamburger Abendblatt/Norderstedter Zeitung vom 22.04.2017. Und weiter: „Regisseurin Marion Hartrampf gelingt es mit den Spielern, allen voran Ehemann Christian Hartrampf, den zweideutigen Charme über die Rampe zu bringen und das Premieren-Publikum prächtig zu amüsieren.“

Wer sich das Verwirrspiel um Muttersöhnchen Helmfried nicht entgehen lassen möchte, sollte sich schnellstmöglich eine Karte besorgen: Es lohnt sich!

Im Anschluss an die Premiere wurde Renate Lüdecke für ihr 50jähriges Bühnenjubiläum mit einer Urkunde und Anstecknadel des Bundes Deutscher Amateurtheater geehrt. Allein 24 Jahre davon stand sie fürs Tanks Theater in unzähligen Rollen auf der Bühne. Wir gratulieren von Herzen!

Renate Lüdecke (links) wird bei der Premiere von Christian Hartrampf für ihr 50jähriges Bühnenjubiläum geehrt