Ab April im Festsaal: Das Muttersöhnchen und die Frauen

Lautes Gelächter klingt aus den Räumen des Tanks Theater am Erlengang in Norderstedt. Was ist passiert? Die Lösung ist ganz einfach: Die Proben für das Frühjahrsstück „De nahste Daam, desülbige Herr“, das im April 2017 auf die Bühne am Festsaal am Falkenberg gebracht wird, sind in vollem Gange! Und das Ernstbleiben fällt schwer, denn angesichts der lustigen Szenen sind sowohl die Schauspieler als auch die zuschauenden Mitglieder nicht in der Lage, ihr herzhaftes Lachen zu unterdrücken. Doch genau so soll es sein! Ein Blick in die Miene von Regisseurin Marion Hartrampf verrät: Wir sind auf dem richtigen Weg.

Helmfried (Christian Hartrampf, im Schwitzkasten) ist zwar der ältere der beiden Brüder, doch muss er sich trotzdem von Friedhelm (Matthias Knöpke) ärgern lassen

Worum geht es in der plattdeutschen Komödie von Rolf Sperling? Helmfried (Christian Hartrampf) wohnt mit über 40 Jahren noch bei seiner „Muddi“ Frieda (Renate Lüdecke). Sein jüngerer Bruder Friedhelm (Matthias Knöpke) steht dagegen schon kurz vor der Hochzeit mit seiner Verlobten Manuela (Dagmar Klein). Doch zuvor will er seinem Bruder eine Frau spendieren, die ihn endlich zum Manne macht! Helmfried, der all die Jahr nur mit seiner Mutter zusammen war, hat jedoch Schwierigkeiten, die richtige „Professionelle“ (Gudrun Dohms) zu erkennen: Denn gleichzeitig schneit neben Friedhelms Verlobte auch Brigitte (Britta Böttcher) herein, um sich auf Empfehlung von Friedas Nachbarn Hieronymus (Günter Lüdemann) auf eine Putzstelle zu bewerben. Das Verwechslungsspiel beginnt!

Nachbarstochter Anne (Mailin Knöpke, links) will sich von Helmfried (Christian Hartrampf) ein Spiel ausleihen, doch das richtige ist noch nicht dabei

Wer neugierig geworden ist, ob Helmfried trotz der Widrigkeiten doch noch zum Manne wird, der sollte sich ab Anfang März 2017 Karten sichern: Lachgarantie inklusive!